Sonntag, 16. November 2008

Ich bin in St. Louis

Ich bin nun gestern morgen hier um 7 Uhr morgens in St. Louis, Missouri angekommen. Die Zugfahrt war super, die Fahrt ähneld mehr einer Flugreise als einer Zugreise. Die Sitze sind wirklich übelst breit, man hat soviel Beinfreiheit, dass selbst Dirk Nowitzki seine Beine fünfmal austrecken könnte, dazu hat jedes Abteil eine Art Stewardess die einen ständig mit Kissen, Decken etc. versorgen möchte. Und, man muss sich nicht einmal darum kümmern, dass man den richtigen Ausstieg erwischt, weil die Stewardess kümmert sich höchstpersönlich darum, dass alle die nach St. Louis wollen auch in St. Louis aussteigen.
Rafael hat mich dann vom Bahnhof abgeholt, hat mir während der Fahrt ein wenig Downtown gezeigt und dabei auch die Arche, das Symbol der Stadt gezeigt. Die Arche ist ein großer Bogen der sich über die Stadt spannt. Rafael fährt einen 1970 gebauten Ford Pinto. Totaler Oldtimer aber super cool. St. Louis hat im Stadtkern etwa eine halbe Millionen Einwohner und ist im Stadtkern zu mindestens etwas größer als Little Rock. Wir nach meiner Ankunft dann kurz zu ihm gefahren. Er wohnt hier neben seinem Kinderheim in einem richtigen Bonzenhaus für sich ganz alleine. Wir haben Eggs and Bacon gefrühstückt und haben dann zusammen was mit Rafaels Freunden unternommen (richtiger Männerkram ^^ ich habe definitv neue Erfahrungen über Amerika gesammelt).

Ansonsten bin ich aber super gut hier angekommen. Hab hier in Rafaels Haus ein schönes gemütliches Gästezimmer. Heute gehen wir die Budweiser Brauerrei besuchen, danach in den Stadtpark wo auch der Zoo ist, gehen ins Historische Museeum usw. Wird bestimmt lustig und ich sehe noch mehr von der Stadt.

P.S. Hier gibts übrigens Aldi Süds ;-)

Donnerstag, 13. November 2008

Eine Woche Urlaub

Ich arbeite nun fast schon drei Monate hier auf der Heifer Ranch. Diese Woche hatte ich einige Field Trips und seit Mittwoch Abend habe ich hier eine sehr nette Gruppe aus Eureca Springs. Mit der Gruppe mache ich noch bis Freitag abend eine Global Challenge. Dann habe ich erst einmal eine Woche Urlaub und werde dann zum ersten Mal seitdem ich hier bin ein wenig rumreisen.

Mein Plan sieht folgendermaßen aus:
Ich werde Freitagnachts, genauer gesagt mitternachts den Zug von Little Rock, Arkansas nach St. Louis, Missouri nehmen. Dort werde ich morgens irgendwann zwischen 7 und 9 Uhr hoffentlich heile ankommen. Ich werde dann für vier Tage Rafael dort besuchen und wir werden hoffentlich ein paar coole Dinge erleben. St. Louis ist um einiges größer als Little Rock und wir werden mal sehen, was wir so machen.

Am Mittwoch morgen, nächster Woche, werde ich dann weiter mit dem Zug nach Kansas City, Kansas, fahren und dort den Dominik besuchen gehen. Wenn alles klappt werde ich mir dort mal seine Universität anschauen, sehen wir er dort lebt usw.

Samstag morgen, nächster Woche nehme ich dann den Zug nach Jefferson City, Missouri, und treffe mich dann dort mit Olivia. Mit ihr zusammen fahre ich dann zurück zur Ranch und werde dann hier hoffentlich so Samstag nacht eintrudeln.

Das ist also ersteinmal für eine Woche der letzte Post aus Arkansas, der nächste wird nämlich mit hoher Wahrscheinlichkeit dann direkt aus St. Louis sein. Ich freue mich schon wie Bolle und hoffe, dass es gut wird. Endlich komme ich mal raus hier aus Perryville und kann was von den USA sehen.

Sonntag, 9. November 2008

Eigentlich gibt es diese Woche...

nicht wirklich viel neues zu berichten. Vielleicht auch weil ich jetzt schon über zwei Monate hier bin und vieles für mich Alltag geworden ist.

Wir hatten diese Woche eine Senioren-Behinderten-Gruppe aus Missouri für fünf Tage hier. Wir haben mit den Leuten einfache Reparatur- und Aufräumarbeiten gemacht. Ich habe an zwei Vormittagen mit der Gruppe gearbeitet und es eigentlich echt Spaß gemacht. Alle waren super engagiert und haben alles gegeben.

Dann hatte ich diese Woche 140 Leute aus San Antonio Texas hier. Alles 9. Klasse. Die Schule gehört der ISA, International School Association an und hat dementsprechend auch internationale Ansätze in ihren Lehrplänen. Die Gruppe hat ein ziemlich individuelles Programm hier absolviert, dass ich so noch nicht gemacht hatte. Wir haben die Schüler auf das Global Village 1 und Global Village 2 aufgeteilt. Dort haben die dann zwei Nächte drin übernachtet. Ich habe mich um die Gruppe im Global Village 1 gekümmert. Das Programm hat echt Spaß gemacht, obwohl es auch anstrengender für mich war. Aber die Leute waren super nett. Irgendwann zwischen einer Besprechungspause habe ich gesehen, dass dort einige waren die jonglieren konnten. Der Leiter hat mir dann erzählt, dass die Schule eine Art Jonglier-AG hat. Die konnte zwar alle nur höchstens 4 Bälle, aber trotzdem. Ist das nicht geil, irgendwie treffe ich immer wieder Leute die hier jonglieren können. Bei Abreise hab ich dann noch nen paar Jungs und dem Leiter die Jongliervideos von der EJC auf meinem Laptop gezeigt. Die waren am staunen. Naja, hab auf alle Fälle die Adresse von denen und wenn ich dort mal in der Gegend bin, soll ich mich beim Leiter melden. Genial.

Travis hat mich für heute morgen 6 Uhr zur Truthahnschlachtung eingeladen. Ich hab aber beschlossen, dass das nichts für mich ist und hab gekniffen.

Ansonsten steht ja nächste Woche mein Kurzurlaub an. Freitag nacht werde ich für vier Tage nach St. Louis fahren und dort einen anderen Freiwilligen, Rafael, besuchen gehen. Von dort aus fahre ich dann am Dienstag oder Mittwoch weiter nach Kansas City zum Dominik. Dort werde ich dann auch nochmal vier Tage bleiben und dann am Sonntag der folgenden Woche zurückkommen.

Dienstag, 4. November 2008

Barack Obama wird Präsident der USA

Yes, we can change the world - So lautete der Wahlslogan des 47 Jahre alten Senators aus Illinois Barack Hussein Obama. Heute war hier in den Vereinigten Staaten die historische Wahl des Nachfolgers von Georg W. Bush. Obama vs. McCain. Schon seit Wochen lag Obama in den Prognosen vorne, McCain wurden heute morgen kaum noch Chancen eingeräumt. Und die Prognosen waren völlig richtig, denn von Beginn an, seit der ersten Auszählung in New Hampshire lag Barack Obama stets vor seinem Kontrahenten. Von den sogenannten "Battle grounds", also die Staaten die knapp werden konnten, konnte der demokratische Kandidat Obama die wichtigsten gewinnen: Pennsylvania, Ohio, Florida und Indiana. Spätestens danach zweifelte niemand mehr daran, dass Obama ins weiße Haus einziehen wird. Schon wenige Minuten nachdem an der Westküste in Kalifornien die Wahllokale geschlossen hatten, verkündete John McCain, etwa gegen 22:30 Uhr, seine Niederlage und seine Gratulation an den neuen Präsidenten Obama. Es sind zwar noch nicht lange alle Stimmen ausgezählt, aber Obama ist nicht mehr einzuholen, sodass selbst dem Bundesstaat Kalifornien, der mit 55 Wahlmännern mit Abstand die meisten Deligierten besitzt, keine große Achtung mehr geschenkt werden muss.

Barack Obama wird als erster Afro-Amerikaner Präsident der Vereinigten Staaten!

Arkansas galt schon immer alles eine Hochburg der Republikaner und dementsprechend haben die Republikaner hier auch in Arkansas deutlich gewonnen. Obama hat übrigens während seines Wahlkampfs alle Bundesstaaten mindestens einmal besucht, außer: Alaska und Arkansas. In Perry County, dem Wahlkreis hier, haben etwa 4100 Menschen gewählt. 64,2 % wählten McCain, 31,6% Obama. Bei der Wahl wurde außerdem ein Gesetz in Arkansas abgestimmt.
"Dürfen homosexuelle Paare Kinder adoptieren?" Die Bürger von Arkansas haben mit 57% für Nein gestimmt, nur etwa ein Drittel war dafür. Ich lass das mal kommentarlos stehen...

Ich habe den Wahlabend mit dem Großteil der Ranch geguckt. (Alle die anwesend waren, übrigens für Obama) Wir haben gut gegessen und haben nach der Entscheidung Raketen losgelassen.

Was mir ganz besonders bei der Wahl aufgefallen ist: Die Städte, also die richtigen besiedelten Städte, haben fast ausschließlich für Obama gestimmt. Die ländlicheren Regionen alle für McCain. In Arkansas ist beispielsweise drei Counties stark Obama gewählt worden. Das County von Little Rock, von Fayettville und von Hot Springs. Das sind die drei großen Städte in Arkansas. In Missouri beispielsweise (ebenfalls stark republikanisch) gibt es ebenfalls drei große demokratische Gebiete: St. Louis, Columbia und Kansas City (die drei größten Städte in Missouri). Das fällt wirklich super stark auf und vollzieht sich durch fast alle Staaten (Texas, hat ebenfalls nur einige wenige demokratische Teile: Dallas, San Antonio, Austin und Houston; Rest ist Republikanisch gewählt worden.) Deswegen sind auch vor allem die stark besiedelte Ost- und Westküste alle, aber wirklich alle, an Obama gegangen. Die Mittelstaaten, die weniger besidelt sind, gehörten McCain.

Dann noch eine letzte Sache. Eigentlich wollte ich den Blog ja politisch neutral halten, aber ich kann es mir dann doch aus gegebenen Anlass nicht ganz verkneifen. Montag war ja in Deutschland ein wichtiger Tag in der Politik. Andrea Ypsilantis Weg zur Macht in Hessen wurde gestoppt. Ich habe mir jetzt erlaubt Frau Ypsilanti bei der dritten Staffel von "Stars auf Eis" anzumelden. Vielleicht kann ihr ja Heide Simonis ein wenig Unterricht auf den Kufen geben, wobei: Auf glattem Eis hat sich die Frau ja schon immer bewegt...

Samstag, 1. November 2008

Halloween - 1. Platz beim Pumpkin Carving Contest

Gestern war hier das legendäre Halloween und wie wahrscheinlich in ganz Amerika wurde das auch hier zelebriert. Überall gab es tonnenweise Süßes, Donuts, Leckerreien bis zum Umfallen. Ich kann gar nicht zählen, wieviel ich gegessen habe, aber es waren sicherlich soviel Kalorien wie für eine ganze Woche. Mittags hatten wir einen Pumpkin Carving Contest: Die Wahl zum besten Halloween Kürbis. Ich hatte am Mittwoch abend schon einen Kürbis vorbereitet und habe den dann gestern ins Rennen geschickt. Ich hatte einen Werwolf gemacht. Naja und den fanden anscheinend so viele so klasse, dass ich sogar mit meinem Werwolf den 1. Preis gemacht habe. Als Preis habe ich eine riesengroße Schokoladenburg zum selberbauen bekommen. Was es nicht alles gibt. Die Burg werde ich wahrscheinlich Tage mal mit den anderen bauen. Aber hier noch mein Werwolf (in der Nacht):
Am Abend sind wir dann alle auf eine große Halloweenparty gegangen. Ich habe mich ganz simpel als Gespenst verkleidet. Hat mich 0 $ gekostet und war eignetlich ganz witzig: Bettlacken, Mütze und Sonnenbrille. Kristy hat sich als mich verkleidet und sie sah mir wirklich zum verwechseln ähnlich. Gleiche Größe, gleich lange Haare etc. Total viele haben Kristy während des ganzen Abend immer mit mir verwechselt. Die Party war ganz nett, viele waren super besoffen und es wurde natürlich wieder bis zum Umfallen gefressen. Nur mein Kürbiskuchen, den ich gebacken hatte, wollte so keiner richtig essen und am Ende war fast noch die Hälfte über. Dabei war der eigentlich ganz lecker. Naja mein erstes und wahrscheinlich auch letztes Halloween. Bin jetzt eigentlich froh, dass es vorbei ist. Fazit: Ich glaube viele feiern nur Halloween um zu essen!

Mittwoch, 29. Oktober 2008

Es wird bitterkalt...

Seit letzter Woche ist das Wetter hier in Arkansas schlagartig umgeschlagen: Es ist eisigkalt. Ich muss mir jetzt schon jeden Tag vier Pullover anziehen, ne dicke Jacke, Handschuhe und ne Mütze, um nicht während der Arbeit draußen zu erfrieren. Diese Nacht war es erstmals unter 0° Grad und es gibt hier nun den ersten Frost. Charles meint schon, dass es dieses Jahr eines der kältesten Jahre der Geschichte in Arkansas sei und dass es sicherlich im Winter auch schneien würde (das ist relativ selten). Naja mit einem Blick auf den Wetterbericht lässt sich allerdings sagen, dass es nächste Woche wieder wärmer werden soll, mittags dann wieder an die 25° Grad. Das hört sich schonmal besser an.

Am Montag morgen war hier in der Universität of Central Arkansas in Conway (dort wo ich am Samstag den Halbmarathon gelaufen bin) eine Schiesserei. Zwei Studenten sind tot, 18 und 19 Jahre alt, eine dritte Person verletzt. Der Täter wurde noch nicht ermittelt, die Polizei hat aber nun zwei Tatverdächtige festgenommen. Hammer hart... Eine Freiwillige die hier in Conway wohnt, hatte bei ihrem Freund auf dem Campus übernachtet und die mussten sich bis Montag nachmittag einschliessen. Errinnert schon irgendwie alles an Columbine Highschool oder Erfurt.

Gestern habe ich mit Neal einen Hasekäfig gebaut, der auf zwei Bambusschienen läuft und der unten auf dem Boden Draht hat, damit die Kaninchen sich nicht einbuddeln können. Klappt ganz gut, wobei man sagen muss, dass sich die Kaninchen mehr über sich selbst gefreut haben, als über den Käfig (siehe Fotos)Am Abend habe ich dann noch mit Kristy, Billy und Neal Abendessen gekocht. Fragt mich nicht wie das Zeug heißt, das war irgendsonen Zeug, dass man mit Burgern gegessen hat. War aber lecker. Und dann haben wir noch Quiddler gespielt, das ist in der Art wie Scrabble nur mit Karten. Und (!) ich hab mich ziemlich gut geschlagen (nur Neal hatte am Ende mehr Punkte). War aber alles in allem ein super netter Abend.

Dann habe ich heute morgen meine theoretische Motorradführerscheinprüfung bestanden. Fehlerlos. Jetzt darf ich offiziell ein halbes Jahr lang Motorrad fahren (lernen) und dann irgendwann im Frühjahr nächsten Jahres die praktische Prüfung ablegen. Sehr schön, jetzt muss ich nur noch wen finden, der mir sein Motorrad dafür ausleiht ;-).

Ich bin nun übrigens wieder im alten Haus. Internet läuft und auch ansonsten ist hier alles in Butter. Meine Toilette war heute morgen verstopft, hab mir dann irgendwo nen Pümpel gekrallt und die Verstopfung behoben. Jetzt läufts wieder.

Sonntag, 26. Oktober 2008

Handshake mit Bill Clinton und mein erster Halbmarathon

Es gibt manchmal Tage, da habe ich hier nicht viel Neues zu berichten, dann wiederum gibt es Tage wo ich ganze Romane über die letzten Geschehnissen schreiben könnte. Die letzten 48 Stunden gehören dabei sicherlich zu Zweitem. Aber alles der Reihe nach:


Donnerstag: Ich habe Donnerstag Abend mit Krity meinen ersten Pumpkin (Kürbis) für Halloween präpariert. Erst haben wir die Riesenviecher ausgehöhlt und dann jeweils ein Kunstwerk daraus gezaubert. Krity hat ein Vampir-Schwein in den Kürbis geschnitzt, während ich einen Jongleur gebastelt habe. Ich hoffe man kann es erkennen, wir hatten leider nur eine Kerze. Ich bin auf alle Fälle zufrieden. Es war ein super spaßiger Abend.


Freitag: Ich bin relativ spontan mit Bob und Conny, einem älteren Rentnerehepaar aus Tennesee nach North Little Rock auf eine Obama-Wahlveranstaltung gefahren. Wir waren zwei Stunden zu früh dort, haben aber dadurch optimale Plätze gehabt. Direkt erste Reihe vor dem Podium. Es wurde ganz viel Wahlzeug verteilt, sodass ich nun stolzer Besitzer eines Obamabuttons und eines großes „Obama 08“ Wahlkampfplakat bin. Barack Obama war selber nicht dort, dafür war aber niemand geringeres als Ex-Präsident Bill Clinton da. Es waren richtig viele Leute dort, aber ich stand halt in der ersten Reihe, ca. 3 Meter vom Podium entfernt und habe massenhaft Bilder geschossen. Nach seiner Rede ist er dann runtergekommen und hat den Leuten Handshakes gegeben. Ja und dann haben sich die Weltgrößen, Alex Koerfer und Bill Clinton die Hand gereicht. Ein Traumbild, nur leider hat keiner ein Photo gemacht (ich hatte keine Hand mehr frei).


Freitag Nacht: Milan Koerfer ist geboren worden. Ich bin zum zweiten Mal Onkel geworden! Wahnsinn! Gratulation an die Eltern: Daniel und Jenny


Samstag: Ich bin meinen ersten Halbmarathon in Conway gelaufen. Bin dafür morgens um 5:30 Uhr aufgestanden und bin dann mit Alicia, die sich freundlicherweise bereit erklärt hatte mich um diese unmenschliche Uhrzeit nach Conway zu fahren, zum Start gefahren. Es war bitter, bitter kalt, und ich bin mit zwei T-Shirts plus dickem Pullover gelaufen. 8 Uhr war der Start, und ich war mir am Anfang nicht ganz sicher, welches Tempo ich gehen sollte. Es waren für verschiedene Zeit Pacemaker eingesetzt und ich habe lange überlegt, ob ich mit dem Pacemaker für 2 Stunden oder mit dem für 1:55 laufen soll. Habe mich dann mutig für den mit 1:55 entschieden. Meine Beine waren super und ich habe dann nach etwa 4 Meilen gemerkt, dass 1:55 zu langsam für mich ist. Ich hab dann Gas gegeben. Habe dannn irgendwann den Pacemaker für 1:50 überholt und habe am Ende sogar fast noch den mit 1:45 eingeholt. Endzeit: 1 Stunde und 48 Minuten.


Ich habe dann lange auf die Siegerehrung gewartet, ich hatte drauf spekuliert eventuell in meiner Alterklasse U20 unter den ersten Drei zu sein. Am Ende war ich in U20 leider „nur“ Vierter und damit habe ich leider keinen der wunderschönen Pokale bekommen. Der Drittplatzierte war nur ein paar Minuten vor mir ins Ziel gekommen und hätte ich das vorher gewusst, dass der nur knapp vor mit liegt, und hätte ich nicht soviel Zeit am Anfang verbummelt, hätte ich den sicherlich auch noch gepackt. 1:40 kann ich sicherlich das nächste Mal knacken. Naja habe dann im Finisherbereich richtig gut gegessen: Pizza etc. und bin dann mittags nach Hause. Achja: Ich habe ein Longsleeve-Shirt und eine Medaille bekommen.


Am Abend bin ich dann mit ein paar anderen Freiwilligen nach Little Rock in den Zoo gefahren. Dort war „Boo in the Zoo“. Sprich der ganze Zoo auf Halloween geschmückt. Es gab (nicht besonders viel) Süsigkeiten umsonst, ansonsten war es aber eher mager und letztendlich haben sich die 5 $ Eintritt nicht gelohnt. Man hat keine Tiere gesehen und wirklich spektakulär war das alles nicht.


So letzte Worte: Sonntag ziehen wir wieder zurück ins alte Haus. Dort ist jetzt wieder alles picko bello. Wir erwarten, dass wir ab Dienstag wieder Internet im Haus haben.