Ich bin seit fast einer Woche wieder zurück in Arkansas. Habe meine Trips in St. Louis und Kansas City in besten Zügen genossen und bin nun für die letzten drei Wochen wieder mit voller Motivation bei der Arbeit. Heute allerdings war frei, weil hier in den USA Thanks Giving ist.
Anders als in Deutschland wird ja hier in den USA Thanks Giving ganz groß gefeiert. Nach den köstlichen Thanks Giving Dinnern in St. Louis und in Kansas City habe ich dann heute auf der Ranch mein drittes Thanks Giving Dinner zu mir genommen: köstlich! Es war nicht besonders viele Leute dort, was daran liegt, dass ziemlich viele Freiwillige über Thanks Giving nach Hause gefahren sind und erst nächste Woche wieder kommen. Es war also eine gemütliche Runde. Ich habe am Ende noch was für die Leute jongliert.
Emilys Eltern und ihre Schwester sind über Thanks Giving derzeit bei uns zu Besuch, sodass in unserem Haus derzeit etwas mehr Leben als sonst herrscht (was nicht heißen soll, dass es sonst öde und langweilig ist!)
By the way, da kann ich ja gleich noch einmal allen meinen Untersützern danken: meiner Familie, meiner Freunde, meiner Organisation und meinen Spendern. Ihr alle untersützt mich sehr und ich möchte mich auf diesem Weg bedanken.
Ansonsten ist unter vielen anderen auch Neal und Kristy über Thanks Giving weg, sodass ich das Wochenende nutzen werde, ein paar organisatorische Dinge für mich zu klären. Neal hab ich am Dienstag abend zur Greyhound-Bus-Station gebracht. Das war vielleicht ein Abenteuer. Wir sind fast eine Stunde in Morrilton rumgekurvt, der Routenplaner war völlig falsch und wir haben die Station auch eigentlich mehr durch Glück am Ende gefunden: 5 Minuten bevor der Bus kommen sollte (uns wurde dann dort gesagt, dass der Bus etwa seine üblichen drei Stunden Verspätung hat: Welcome to America, hier ist das Transportsystem noch wie im Mittelalter; es hat halt jeder ein Auto. Ein Liter Benzin kostet hier übrigens 30 Euro-Cent und den Tank machst du dir für 10€ voll.)
Die Busstation hat sich am Ende als eine Shell-Tankstelle herausgestellt, bei der wir eigentlich nur nach dem Weg fragen wollten. Es gibt dort kein Schild oder ähnliches, dass das die Station ist, nur ein kleiner weißer Zettel in der Fensterscheibe der Eingangstüre macht einen auf den Fahrplan aufmerksam.
An dem Wochenende wo ich mich nach St. Louis aufgemacht habe, haben viele Freiwillige ihren Dienst auf der Heifer Ranch aufgehört. Unter anderem sind Bob und Conni (mit denen ich z.B. auf der Clinton-Veranstaltung war) nun gegangen. Auch die vier Freiwilligen aus Haiti sind nun weg, sodass ich und Josh nun nur noch die einzigen nicht-amerikaner hier sind. Ganz besonders trauer ich aber um Billy, mit dem ich mich echt super verstanden habe. Er hat hier nun über ein Jahr lang gearbeitet und geht nun wieder an eine Universität um seinen Master zu machen. Gerundet haben uns ca. 15 Leute verlassen; ein paar wenige werden noch zum Dezember gehen.
Donnerstag, 27. November 2008
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