Ich war am Freitag in Little Rock und durfte mir dort die Zentrale von Heifer International Arkansas anschauen. Ich wusste gar nicht, dass Heifer International wirklich so eine riesen Organisation ist, aber ich wurde gestern eines besseren belehrt. Schon alleine das Gebäude ist riesig und ich schätze mal, dass dort mehrere hundert Leute arbeiten. Das ganze ist sogar so groß, dass jetzt noch weitere Gebäude dazu gebaut werden. Von den Bauarbeiten und wie die neuen Gebäude aussehen sollen durfte ich mir dann auch gleich schon anschauen. Bauhelm auf und los ging es mit der Architektin. Die Gebäude werden am 5. Juni 2009 eröffnet. Eines der großen Gebäude ist dann auch ein Education-Center, wo etwa 90 Volunteers arbeiten werden. Ich hab mir dann überlegt, ob ich nicht vielleicht zum Ende meines Freiwilligen Dienstes so gegen Juni noch 2 Monat dort arbeiten will und hab dann auch gleich dort nachgefragt. Antwort: Möglich wäre es, nur derzeit ist nicht geplant dort extra Häuser für die Voluntäre zu bauen. Sprich nach derzeitigem Stand müsste ich dann immer zwischen Perryville und Little Rock pendeln. Also mal sehen, hat ja auch noch was Zeit.



Danach gings in eine Pizzeria in Little Rock (auf Einladung der Ranch). Und es ist wirklich so wie man es sich vorstellt: Zig mehr oder weniger beleibte amerikanische Familien futtern hier Pizzen in sich hinein, bis sie platzen (natürlich alles "All you can eat"). Leider sieht man das nicht nur den Eltern an, sondern auch den Kindern. Aufgefallen ist mir ganz besonders auch die große Auswahl an Pizzen. Die mixen hier wirklich alles und tun sogar Schokolade auf die Pizzen...
Von Little Rock hab ich leider nur sehr wenig gesehen, weil wir nur zur Zentrale, dann zur Pizzeria und dann wieder nach Perryville gefahren sind. Vielleicht sehe ich morgen mehr von der Stadt.

Heute hatte ich dann wirklich frei. War erst laufen, hab dann Football geschaut und danach einige Telefonate geführt. Die U.S. Bank hat nun endlich meine Visa Karte freigeschaltet *jippi*. Ab 14 Uhr gingen dann hier überall die Alarmmelder. Jedes Haus hat einen Tornadomelder und der fängt sofort an Alarm zu schlagen, sobald die umliegenden Wetterstationen Tornardogefahr ausgeben (im Notfall soll man halt auch mitten in der Nacht geweckt werden). Auf allen TV-Kanälen gibts dann nur noch eine Sendung: Wetterdienst. Wir haben uns das ca. 2 Stunden angeschaut, beobachtet wie Tornardo Ike sich Perryville näherte. Etwa 20 Meilen bevor er dann etwa Perryville erreichte, mussten wir dann das Haus verlassen und in ein benachbartes Haus wechseln, weil es dort sicherer ist. Naja am Ende war es viel Hokuspokus um nichts. Es hat zwar geregnet wie aus Eimern, der Wind pfeifft auch mittlerweile ordentlich hier, aber in meinen Augen kein Grund in den Luftschutzbunker zu springen. Hoffentlich ist morgen nach dem Aufstehen nicht alles überflutet.
So on. Macht euch keine Sorgen, mir gehts gut ;-)
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